Montag, Dezember 18, 2017
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Der Weg in die Moderne

Die Arbeit "der Weg in die Moderne" entstand im August 2010 für und während des internationalen Symposiums Freundschaft 2010 Aufbruch in die Moderne -und nun. Die Veranstaltung des KunstvereinGRAZ unter Leitung von Renate Christin .....
Beteiligte Künstler: Rayk Amelang, Raffaella Busdon,Renate Christin, Giorgio Cisco,Barbara Figge, Monique Francois, Christian Havlicek, Jürgen Huber, Johann Jasha, Gian Piero Manco, Andreas Müller, Jerzy Olek, Albert Plank, Vaclav Sika, Gloria Zoitl.

Die große Säule der Moderne, der Weg als Rundkurs oder doch im Marxschen Sinne keine Veränderung des Oberbaus ohne eine Veränderung der Basis. So eine Kunst in einer industriellen Gesellschaft. Oder ist DADA ältmodischer, traditioneller als das unmittelbar Gegenwärtige? Das surrealistische Manifest überholt?
In diesem Sinne entstand die Idee der Säule und der Weg um die Säule herum mit einem Auszug der Theorien, Standpunkte und Namen die verkörpern was die Kultur unserer Gesellschaft ausmacht. Ein Weg, der an dem Punkt endet, an dem er beginnt.

Kunst ist Krieg und Künstler sind Soldaten

In Manifesten der Moderne fordert Dada sein Recht auf einen kompromisslosen Neuanfang. Kunst ist Krieg und Künstler sind Söldner und die besten Soldaten. Wir hetzen Humor auf Humor und wechseln dabei die Seiten. An Aktion und Reaktion sind wir nicht interessiert, denn Kunst ist kein Deckchen stricken. In einem fortdauernden Prozess wechselt sie ihr Angesicht. Haben wir sie gestellt, erledigt und ausgestellt, ist ihr Geist längst entschwunden. Nur die Hülle lacht hämisch und wir mit ihr lebensfroh.

Die Namen voller Ehre:

Salvador Dali, Man Ray, Andre Breton, Andre Gide, Philippe Soupault, Hans Richter, Tristan Tzara, Max Ernst, Irene Hamoir, Gellu Naum, Merit, Rene Magritte, Apollinaire, Rene Clair, George Maciuna, Nam June Paik, John Cage, Georg Brecht, Wolf Vostell, Arthur Kopcke, Emmet Williams, Dick Higgins, Ludwig Gosewitz, Alison Knowles, Yoko Ono, Robin Page, Tomas Schmit, Ben Vautier, Robert Filliou, Otmar Bauer, Joseph Beuys, Charlotte Moorman, David Bomberg, Alvin Langdon Coburn, Jessica Dismorr, Jacob Epstein, Henri Gandier-Brzeska, T.E. Hulme, Kate Lechmerl, Perg Wyndham Lewis, Ezra Pound, William Roberts, Helen Sanders, Dorothy Shakespear, Edmard Wadsworth, Günter Brus, Otto Muehl, Herrmann Nitsch, Rudolf Schwarzkogler, Valie Export, Adolf Frohner, Kurt Kren, Gerhard Rühn, Alfons Schilling, Peter Weibel, Oswald Wiener, Kasimir Malewitsch, Vadim Meller Piet Mondrian, Wladimir Tatlin, Rudolf Jahns, Friedrich Vordernberge, Lazlo Peri, Antoine Pevsnr, Ljubow Popowa, Willi Baumeister, El Lissitzky, Konstantin Melnikow, Naum Gabo, Alexander Rodtschenko,

 

Die Dokumente der Vorbereitung:

Wir-Hass-Wir

  • Das Fehlen von Jugendlichkeit bei Jugendlichen
  • Die Würde des Alters, die nur Unbeweglichkeit ist
  • Die Angst vor der Lächerlichkeit
  • Das ständige Aufwärmen von abgelaufener Kunst
  • Die Surrealisten
  • Die Nachahmer
  • Die satten Provokanten
  • Unzweckmäßige, dekorative Kunst
  • Professionelle Verdummung durch Medien
  • Die, denen unsere Meinung wichtig ist
  • Den Hass

Negatyw Cienia

Jerzy Olek zaprasza na wystawę "Negatyw cienia"

wernisaż: 10 grudnia, godz. 18.00
Muzeum Ziemi Kłodzkiej
ul. Łukasiewicza 4, Kłodzko

Podczas wernisażu zobaczymy animację przy świetle ultrafioletowym, której towarzyszyć będzie dźwięk niemieckiego dekompozytora Alberta Planka oraz wystawę prac - od fotogramów po ruchome obiekty.

zobacz katalog wystawy

Terminale

KunstvereinGRAZ vom 11.02.2011 bis 5.3.2011 Strukturen, Einblicke, Ausblicke von Sammlern und Nomaden
Malerei: Kurt Schwarzmeier
Fotografie: Natascha Kratochvilla. Thomas, Peter Widmann
Klanginstallation: Albert Plank




Kurt Schwarzmeier: Peking



Kurt Schwarzmeier: Dehli



von links nach rechts: Kurt Schwarzmeier, Natascha Kratochvilla, Albert Plank, Thomas Peter Wiedmann



Bilder Vernissage

Kulturradio Bayern 2
Kritik Mittelbayerische vom 16.2.1011
Unwirtliches, das behaglich wirkt
Der Kunstverein GRAZ eröffnet die „Terminale“ mit Werken von Kurt
Schwarzmeier, Thomas Peter Widmann, Natascha Kratochwilla und Albert
Plank.
Kurt Schwarzmeier (eine seiner Arbeiten hängt im Hintergrund), Natascha
Kratochwilla, Albert Plank und Thomas Peter Widmann (v.l.) waren bei der Eröffnung
der Ausstellung „Terminale“ im Kunstverein GRAZ. Foto: altrofoto.de
von Gabriele Mayer, MZ
Regensburg. Der Kunstverein GRAZ, der in einem halbidyllischen Altstadt-Hinterhof in den
Räumen eines ehemaligen Handwerksbetriebs residiert, ist auch ein Labor, ein
Experimentierfeld für junge Künstler und junge Kuratoren. Die neueste Ausstellung hat der
Regensburger Musik-Experimentierer Albert Plank zusammengestellt. Betritt man nun das
„Labor“, die Werkstatt der Kunst-Präsentation, so betritt man zugleich einen Raum voll
fremd-vertrauter Alltags-Klänge, die die Stimmung justieren: Hintergrund-Geräusche. Dieses
abgerissene übereinanderlappende Vielerlei, das ist der Sound der Stadt, der Öffentlichkeit,
der Plätze, an denen sich Verkehr und Unterhaltung, Wegdriften und Ankommen auf direkte
und doch flüchtige, fast abstrakte Weise verbinden. Das ist unser Gehetze im Schmutz und
Staub, und das routinierte sekundenhafte Sichführenlassen von Werbe-Unterhaltungsklängen,
von Begleitmusik aller Art.
Bahnen, Klötze, Kreise, Zacken
„Terminale“ ist der Titel der Ausstellung. Die Klang-Installation ist der Sound zu den großen
Bildern von Kurt Schwarzmeier, einem Regensburger, der als Künstler in Berlin lebt. Ein
verwaschen-klebriges Grün und ein dreckiges Braun sind die Grundtöne der Mischtechnik-
Arbeiten, deren Darstellungen wie Maschinenteile im Raum aussehen oder wie Grundrisse
eines fremdartigen Areals, wie Blicke von oben auf unbekannte, bedrohliche, architektonische
Strukturen. Die Bilder zeigen abstrahiert die Grundrisse von Flughäfen in Peking, Paris, Mali
und anderen Städten. So sehen sie also aus, die Schleusen für die Massen zu den Südsee-
Paradiesen, die Kurzurlaubs-Abfertigungs-Zentralen, die Tore zur Welt. Bahnen, Klötze,
Winkel, Kreise, Zacken. Wir fühlen uns angesichts dieser Unwirtlichkeit aber auch irgendwie
zu Hause.
Ausblicke anderer Art zeigt die Ausstellung mit zwei kleinen Fotoreihen. Die eine hat der
Regensburger Fotograf Thomas Peter Widmann gemacht. Er schaut aus Fenstern auf Fenster
und sieht zumeist Strukturen, Schattenrisse: Dokumente einer vergehenden Gegenwart, einer
ausgelaugten Moderne.
Ein Anblick, der Nostalgie erzeugt
Daneben Farbfotografien der Berlinerin Natascha Kratochwilla: Wäsche an der Leine
flatternd am städtischen Balkon und sonstwo auf der Welt. Das ist ein Anblick, der Nostalgie
erzeugt und zugleich eine Verbindung und eine Ähnlichkeit herstellt zwischen Plattenbauten-
Dasein in Deutschland und dörflichem Alltag in den Tropen oder in Indien. Bei dieser
Ausstellung dominiert das Dokumentarische und das Konstruktive zu Themen des Alltags,
über den wir uns sonst oft wenig Überblick verschaffen.
Bis zum 5. März im Kunstverein GRAZ, Schäffnerstr. 21. Geöffnet: Freitag und Samstag,
jeweils 16 bis 19 Uhr
Kritik Rundschau



das kleine field recording festival

Cwir sind die Erzähler abstrakter Märchen, unsere Worte sind Töne

 



Samstag, den 23. Februar 2008


das kleine field-recording festival

 

Kopfhöreraustellung - Ins Jetzt des Fieldrecordings mit Arbeiten von
Gabriele Schober, M.D. Well, Albert Plank, Andreas Müller, Björn Eriksson, Loopland, Berlin Memory

Klangkunst Konzerte von
Rinus van Alebeek - Transponderfish - Asiask,

M.V.Belmondo - Ein leises Schweben in die Nacht (Chill out)
Pomodoro Bolzano
- Mixed Reality (Streaming)



Ohne die Inspiratin durch die fantastische Veranstaltungsreihe "das kleine field recordings festival", die ich 2007 in Berlin besuchte, wäre dieses Event nicht möglich gewesen. Besonders danken möchte ich Rinus van Alebeek den Initiator der "kleinen field recordings festivals" für die Erlaubnis den Namen benutzen zu dürfen. In der Kopfhörer Austellung werden magische Momente der Berliner Reihe zu hören sein, da mir die Klang-Künstler ihr Material anvertrauten.

Feldaufnahmen in ihrer selbstauferlegten Kargheit bieten ein wundervolles Stilmittel für eine Reise in die Wirklichkeit des Einzelnen. Damit sind sie weit abseits einer medialen Überflutung und eines "modern art Spektakels". Der Kunstverein Graz war sofort bereit dem "kleinen fieldrecording festival" eine Heimat zu bieten. Klangmaterial,das auf diesen Seiten z.T. verwendet wird, stammt von der field recordings online community Soundtransit. Unter Links & Sources sind Beiträge und Künstler aufgeführt.

Neben der Kopfhörer Ausstellung erwarten den Besucher zwei Performances und ein Chillout mit sexy, groovy beats. Der Eintritt ist frei, Spenden und Sponsering erwünscht. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Wir sind die Erzähler moderner Märchen, unsere Worte Töne.

Über fieldrecording

Als Feldaufnahme bzw. Field Recording bezeichnet man in erster Linie Aufnahmen von Natur- beziehungsweise Umgebungsgeräuschen fernab eines Tonstudios, die unter Zuhilfenahme portabler Aufnahmegeräte entstehen, wie zum Beispiel einem digitalen Voice-Recorder (früher DAT-Rekorder) oder einem Laptop mit externem Interface und geeigneter Recording-Software.

Stimmporträts, Ethnomusikologie, Ethnolinguistik und Dialektologie, Sozial- und Kulturanthropologie (Live-Aufnahmen aus dem Kulturleben, von Riten und Bräuchen im Jahres- und Lebenszyklus, z.B. Initiationsriten, Regenmacherzerem

onien, Krankenheilungen, Totenfeiern, Gebete, Hochzeiten, Feste etc.), Oraltraditionen (Märchen, Legenden, Erzählungen, Mythen ...), Musikautomaten, Zoologie, und Umweltgeräusche zählen zu den Aufgabengebieten der Feldaufnahme, denn historisch betrachtet diente diese Technik der Dokumentation und Archivierung kultureller, musikalischer Gegebenheiten und Zusammenhänge. Nach dem Aufkommen der Videotechnologie in den 70er Jahren wurde die Audioaufzeichnung auf vielen dieser Gebiete durch kombiniertes Bild- und Tonmaterial ersetzt. (Wikipedia)

In der Gegenwart wird die Feldaufnahme jedoch häufig im Bereich des Musikgenres Ambient und der experimentellen Musik angewandt, mit dem Anspruch, den Hörer auf einer klangvollen Reise hin zu unbestimmten Orten zu "transportieren".
"Das Sinnessystem des Menschen ist äußerst sensibel und zu höchster Reizdiskrimination fähig. Auch das auditorische System ist geprägt und gereift über ureigene Aufmerksamkeitsprozesse und Wahrnehmungen. Auf der Ebene des Gehirns sind nicht einfach nur Töne abstrakt abgespeichert, sondern in der Interaktion mit dem erlebenden Organismus repräsentiert." (Dr. Kurt Mosetter)

Alles Gehörte wird so individuell interpretiert und bewertet in Bezug zum Ausgangssystem des Wahrnehmenden, dem Hörbild der Klanglandschaft, der Umwelt und ist eingebettet in eine gesamtheitliche auditorische Szene. Bezugs- und Referenzpunkte sind stets die eigenen Körperlandschaften und die Körper-Ich-Struktur des Hörenden. Im Erkennen des Natürlichen sind unsere Sinnessysteme außergewöhnlich fein justiert. So wird nicht natürlich aufgenommener und wiedergegebener Klang (Naturklänge und Musik) vom Gehirn als nicht echt erkannt, bewertet und als Stress verarbeitet.

Streaming: Die Steigerung des Field Recording in Sachen Authentizität ist das Field Streaming. Hier werden Töne und Geräusche aus der Natur ohne klangliche Nachbearbeitung im Studio direkt (live) z.B. über das Internet (Stream) zum Hörenden übertragen.


Die Künstler und Ihre Arbeiten

 


Transponderfish ist Andreas Müller, bekannt aus diversen lauten Bands, heute tätig als Medienkünstler bei Pomodoro Bolzano und als Audio-Artist beim Avatar Orchestra Metaverse (und in manchen Situationen unterstützt von seinem Avatar Bingo Onomatopoeia).

Sein Interesse an seiner Umgebung war schon in frühester Jugend geprägt von dem Wissen, dass die Grenzen zwischen Geräusch, Klang und Musik fließend sind. Tragbare Aufnahmegeräte waren stets Teil des klanglichen In- und Outputs.

Zur Aufführung kommen Aufnahmen aus verschiedensten Perioden (z.B. Tondokumente aus den Zeiten, als es in der Regensburger Innenstadt noch mehrere Supermärkte gab), akustische Polaroids aus verschiedenen Städten und Klangminiaturen aus mehreren Lebensabschnitten - als frühestes Zeugnis ein Kammerkonzert für Weisswaren, geschaffen im Alter von circa 12 Jahren, inklusive einem Aufschrei der zufällig hinzukommenden Mutter des Künstlers, die sich sowohl um die geistige Gesundheit des Nachwuchses, als auch um potentielle Schäden an den Haushaltsgeräten besorgt zeigt.

Die Aufnahmen werden sowohl in roher, als auch in bearbeiteter Form aufgeführt.



Asiask ist Albert Plank, Initiator des kleinen Fieldrekording Festivals Regensburg und Grenzgänger zwischen Videoart, Klanginstallation und Industrial.

Den klassischen Methoden des Fieldrekordings werden Hemmungseffekte hinzugefügt. Verschiebungen in den gewohnten Lautstärkeverhältnissen, Manipulation von Zeit (timestretching) und Tonhöhe (pitchshifting) führen in abstrakte und somit innere Räume.

Die Manipulation des Materials erfolgt durch die Selektion der Aufnahmen, ihre digitale Bearbeitung und bei der Aufführung. Dabei entstehen Klangwelten von morbider Zerbrechlichkeit, meditativ ohne Süßlichkeit. Schönheit hört man an den seltsamsten Orten.

Zur Aufführung kommt die Collage: In 24 Minuten um das Ich, mit Material aus dem Asiask-Archiv, Aufnahmen vom August des Jahres 2007 und Einspielungen.

Richtig erhört? Der Klang dieser Seite ist von einer Waschmaschine erzeugt.



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